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Die Abschlussprüfung in Geschichte wird als 20-minütige mündliche Prüfung durchgeführt. In der Prüfung zeigt die Kandidat:in ihre Kenntnisse und Kompetenzen anhand von zwei selbstgewählten Themen. Ein Thema kann ausführlicher geprüft werden als das andere; die Prüfung beinhaltet auch Vernetzung zu übergeordneten Themen und Aktualitätsbezüge.
Die Schüler:innen bereiten sich grundsätzlich in zwei der vier Themenkreise auf die Prüfung vor. Das im Unterricht vermittelte Wissen bildet die Grundlage für den Prüfungsstoff.
Aus diesen beiden Themenkreisen wählen sie nach Rücksprache mit der Lehrkraft je ein Spezialgebiet im Umfang eines Informationsziels. Die beiden Spezialgebiete dürfen zeitlich (z. B. Faschismus - nationalsozialistische Rassenpolitik) oder thematisch (z. B. 1. Weltkrieg - 2. Weltkrieg) nicht zu nahe beieinander liegen.
Im Spezialgebiet wird von den Kandidat:innen erwartet, dass sie sich neben den Informationen aus den Lehrmitteln und Unterrichtsmaterialien ein vertieftes Wissen aneignen, das sie befähigt, Aspekte ihres Spezialthemas mit anderen Aspekten aus dem betreffenden Themenkreis zu vernetzen.
Gemeinsam mit der Lehrkraft einigen Sie sich auf Literatur von ca. 100 Seiten pro Spezialgebiet. Die Schüler:innen können die Spezialthemen selbst wählen, die Lehrkraft besitzt aber das Vetorecht. Die Anzahl gleicher Prüfungsthemen in derselben Klasse wird nicht festgelegt, da auch die Zahl der Prüflinge von Klasse zu Klasse verschieden ist.
Die Kandidat:in findet sich 20 Minuten vor der Prüfung im Vorbereitungszimmer ein. Dort erhält sie zwei Quellen, jeweils zu einem ihrer Spezialthemen. Zu jeder Quelle werden Fokusfragen formuliert, die bei der Vorbereitung helfen sollen. Die Kandidat:in hat nun 20 Minuten Zeit, sich auf die Prüfung vorzubereiten. Dabei kann sie die Quellen annotieren und schriftliche Notizen auf Papier anfertigen. Diese dürfen während der Prüfung verwendet werden.
Nach Ablauf der Vorbereitungszeit wird die Kandidat:in in den Prüfungsraum geführt und die Prüfung beginnt. Die Prüfung beginnt mit der Besprechung der ersten Quelle. Die Kandidat:in stellt die Quelle vor und bespricht die Fokusfragen. Dann beginnt die Lehrperson weitere Fragen zu stellen, Verknüpfungen herzustellen und die Tiefe des Verständnisses zu ergründen.
Nach 10 Minuten wird dann zum zweiten Thema gewechselt. Der gleiche Ablauf wiederholt sich.